Queersensibilität in der Jugendarbeit

Die Jugendarbeit spielt eine entscheidende Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen. Sie bietet Möglichkeiten sich außerhalb der Schule und der Familie auszuprobieren und Jugendliche in ihrer Identitätsfindung zu unterstützen. Ein Ziel der Jugendarbeit sollte sein, Orte für queere Jugendliche zu schaffen, in denen sie sich wohlfühlen und Freiräume haben, um sich in ihrer Identität auszuprobieren und diese auszuleben. Viele Hauptamtliche (und Ehrenamtliche) der Jugendarbeit stellen sich die Frage: wie kann eine queersensible Jugendarbeit aussehen?

Auf der Grundlage von Fachwissen zu queeren Themen wollen wir uns gemeinsam der Beantwortung dieser Frage widmen. In unserer Fortbildung beschäftigen wir uns daher mit folgenden Themen:

  • Queere Basics: queere Begriffe und Modelle
  • Lebenssituationen von queeren Jugendlichen: Wie geht es queeren Jugendlichen? Was brauchen sie?
  • Diskriminierung: was ist queerfeindliche Diskriminierung? was hat sie für Auswirkungen?
  • Transition – was ist das?: sozial/rechtlich/medizinisch, Hürden, Unterstützungsmöglichkeiten
  • Selbstreflexion: Was hat das mit mir zu tun? Was macht das mit mir? Wie gehe ich damit um?
  • Praxisbezüge: Handlungsmöglichkeiten in der eigenen Arbeit (im Einzelkontakt, in der Institution, als Gesellschaft)

Die Inhalte der Fortbildung auf den jeweiligen Bedarf angepasst werden.

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Zielgruppe

Hauptamtliche der Jugendarbeit

Referent*innen

Samuel Schmidt

Dauer

3-4 Stunden

Ort

Als Inhouse-Fortbildung auf Anfrage möglich. Raum + Technik (Beamer&Lautsprecher) wird von Anfragenden zur Verfügung gestellt.

Personenkreis

max. 30 TN

Kontakt

Andersraum

queerunity@andersraum.de